Pferdeosteopathie - Behandlung eines Pferdes
Beim typischen Ablauf der pferdeosteopathischen Behandlung stelle ich Ihnen
zuerst allgemeine Fragen zu Ihrem Tier, wie Alter, Rasse,
Nutzung, Fütterung und Ausbildung... Dann folgt ein allgemeiner
Sichtbefund, dem eine Bewegungsanalyse im Schritt, manchmal
auch an der Longe und unter dem Reiter folgen kann.
Ich werde mir Ihr Sattelzeug ansehen und Ihnen gegebenenfalls
Hinweise auf mögliche Korrekturen geben, denn ein zu
enger Sattel verhindert die durch die Behandlung gewonnene
Beweglichkeit der Schulter oder der Brustwirbelsäule.
Um einen langfristigen Therapieerfolg herzustellen, erhalten
Sie Hinweise, wie das Pferd besser bewegt wird, um bestimmte
Muskelpartien zu kräftigen.
Es folgt ein Tastbefund u.a. auch der Zähne. Probleme im
Zahnbereich strahlen über das Kiefergelenk sehr weit aus,
können auch Ursache für Koliken, Schlundverstopfungen oder
- im Fall von Wolfszähnen - häufige Ursache für Mauligkeit
beim Reiten sein.
Nach dem Tastbefund werden alle Gelenke auf ihre Beweglichkeit
getestet. Im Seitenvergleich finden sich Unterschiede, wonach
die betroffenen Körperteile korrigiert und erneuten Tests
unterzogen werden. Die Vielfalt der angewandten Techniken
ist angepasst an die Vielfalt der Ursachen von Bewegungseinschränkungen
und die Gesamtsituation des Pferdes.
Wie lang dauert eine pferdeosteopathische Behandlung?
Da das gesamte Pferd untersucht wird, evtl. auch an der Longe
und/oder unter dem Reiter betrachtet wird, dauert die Behandlung
1 - 1 ½ Stunden, in Ausnahmefällen auch länger.
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