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Cranio-Sacral-Therapie - Was ist das?
Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine sanfte Behandlungsmethode,
die sich als Teilgebiet der Osteopathie entwickelt hat. Sie
hilft Blockaden und Traumen, die zu Verspannungen im Körper
führen, ausfindig zu machen und zu korrigieren. Ziel ist es,
das Cranio-Sacrale System auszugleichen und damit den Cranio-Sacralen
Rhythmus wiederherzustellen.
Die Cranio-Sacrale-Therapie ist vor knapp 100 Jahren entstanden
und wurde auch mehrfach wissenschaftlich bestätigt (John Upledger,
USA; Viola Fryman D. O., USA; Leopold Busquet D. O., Frankreich).
Grundlage dieser Form von Osteopathie ist die Rhythmik des
Cranio-Sacralen Pulses, der durch die an- und abschwellende
Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zustande kommt.
Dieser eigenständige Körperrhythmus, ereignet sich 4 - 8
mal pro Minute. Er formt sich während der embryonalen Entwicklungsphase
im Mutterleib und arbeitet bis zum Tod. Daher wird er auch
"Atem des Lebens" oder "primärer Atem" genannt.
Der Schädel ist ein dynamisches, einheitliches und funktionelles
Gebilde. Er steht in einer engen
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Wechselwirkung mit den Gelenken, Knochen, Muskeln, Faszien
und den inneren Organen. Die Frequenz, Ausdehnung, Schwingungsqualität
der Craniosacralen Welle geben wichtige Hinweise auf die Art
der Erkrankung, den evtl. weiteren Krankheitsverlauf und wie
die Krankheit zu behandeln ist. Durch cranio-sacrale Behandlungstechniken
kann eine Wiederherstellung des verloren gegangenen Rhythmus
erreicht werden und die Bewegungseinschränkungen der Knochennähte
vom Schädel, Gelenke und Muskeln gelöst werden.
Bewegungsverluste und Restriktion sind z. B. Folgen von Zäumungen,
mechanischen und emotionalen Traumen. Dies spielt gerade beim
Pferd eine besondere Rolle, da die Pferdeführung vorwiegend
über den Kopf geschieht. Läsionen des craniosacralen Systems
haben z. T. erhebliche Auswirkungen auf die Durchblutung des
Gehirns (Head-Shaking), die Verdauungsleistung (Kolik), den
allgemeinen Bewegungsapparat und die Psyche.
Es gibt also Puls-Rhythmen die in jedem Körperteil wahrnehmbar
sind, beim Pferd z.B.:
- Puls 28 - 40 /Min
- Atmung 8 - 16 /Min
- Cranio-sacral 9 - 12 /Min
Sutherland hatte die Entdeckung gemacht, dass jeder Knochen
des Schädels eine rhytmische Bewegung durchführt. Neben den
Bewegungen der Schädelknochen gibt es eine minimale Beweglichkeit
aller Gewebe. Mit einem Rhythmus von acht bis zwölf Zyklen
pro Minute streckt sich der gesamte Organismus aus und zieht
sich wieder zusammen. |
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Alle Knochen im Körper des Pferdes / Hundes bewegen sich
wie ein Uhrwerk mit vielen Zahnrädern ständig in einem bestimmten
Rhythmus. Taktgeber ist das Keilbein im Schädel. Diese ausdehnenden
und zusammmenziehenden Bewegungen sind für ausgebildete Hände
bis in den entferntesten Nerv zu spüren und somit auch bestehende
Läsionen und Bewegungsblockaden. Wenn nun durch Verspannungen,
Erkrankungen, Traumen oder Stress dieser Rhythmus aus dem
Gleichgewicht gerät, setzt sich diese Störung auf den gesamten
Körper des Pferdes / Hund fort. Deswegen lässt sich z. B.
aus der Beweglichkeit des Schweifes / Rute, der (Ver)spannungszustand
der gesamten Wirbelsäule
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einschließlich des Genicks schließen.
Pferde / Hunde reagieren sehr direkt und unmittelbar auf diese
Therapie.
Wie beim Menschen ist die Cranio-Sacrale-Therapie am Pferd/Hund
nicht manipulierend. Man geht MIT dem gestörten Muster, bis
es bereit ist, sich zu lösen und gleicht das System aus. Die
Cranio-Sacrale Behandlung ist eine stille Therapie. Für den
Betrachter ist nur wenig und manchmal auch keine Bewegung
der Therapeutenhände zu sehen - für Therapeut und Patient
ist aber sehr viel zu spüren! Die Behandlung sollte nach Möglichkeit
in einem ruhigen Umfeld stattfinden. |
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